Pressestimmen


Frankenzeitung/Hof, 20.06.2015, Michael Thumser

Samtpfoten, die Krallen zeigen

„… gerinnt ihre Musik zu einem attraktiven ungleichförmigen Fluss, in dem das Ensemble abwechselt zwischen Melancholie und Ausgelassenheit, langen Linien oder Liegetönen und unbändiger Koloraturen, Kernigkeit und Wehmut. Lastende Grabesruhe und ausbrechendes Temperament sind die Pole der Interpreten, und den weiten Raum vom einen zum andern füllen Ihre Originalklang-Instrumente mit abwechslungsreichen Zwischentönen. […]
Vital spiegeln sie so die Lebensart der Menschen im Barock: Die waren den Sonnenseiten des Daseins wahrlich nicht abgeneigt.“

Brucknerhaus Monatsmagazin Jänner-März 2017, S 26

Die vier Musiker des Ensembles Delirio sind gefragte Solisten, Dozenten sowie Konzertmeister und Stimmführer in führenden Originalklangorchestern. Ihre kammermusikalischen Begegnungen sind aufgrund der vielfältigen Verpflichtungen selten, aber umso explosiver und intensiver, wie der Name „Delirio“ vermuten lässt. Im Brucknerhaus geben sie ihr Debüt mit einem neuen Programm, dessen Repertoire österreichische und norddeutsche Musik umfasst, die Reise führt von Süd nach Nord, von Wien über Prag und Leipzig bis in die Hansestadt Lübeck…..

Rezensionen zur CD „GLAZE“ – splendour of the north
Ausführliche Texte finden Sie auch unter „Kundenbewertung” der CD´s im Shop

Rainer Goede
orgel-information.de
Januar 2017 / März 2017

Der erste Ton klingt der einer Glasharmonika täuschend echt, und so überraschend wie sympathisch ein-nehmend geht es bis zum letzten Ton weiter, wirklich bis zum letzten! […]
Dass Virtuosität keine Anstrengung, sondern Spielwitz ist, ist hier mit selbstverständlicher Leichtigkeit zu hören […]
Eine CD, die alles andere ist als eine nur hörenswerte CD! Höchst empfehlenswert!

Friedrich Sprondel
Musik & Kirche, Ausgabe 02/2017, S119 f

Wie einst in Lübeck

[…]Der große Ambitus beider Stimmen ist dabei selbst für Sänger von internationalem Ruf wie Deborah York und Florian Boesch eine Herausforderung, der aber beide hochmusikalisch gerecht werden.
[…] zeigen die Musiker ihre Freude an geistreicher Vielfalt in Artikulation, Dynamik und Spielwitz.
[…]So bekommt man es hier nicht nur mit einem glaubwürdigen historischen Programm zu tun, sondern auch mit hoher, durchweg vergnüglicher Musizierkultur.

Musiktipps von Fritz Jurmann
Vorarlberger Nachrichten, 18.01.2017, D10 Kultur

[…] Das frühbarocke Programm ist getragen vom Bemühen um größtmögliche Authentizität auf Originalinstrumenten und bringt die Kontraste dieser Musik zwischen strengem Kontrapunkt und ausscheifendem „Stylus Phantasticus“ zum Ausdruck. Zu vokalen Glanzpunkten werden zwei Kantaten von Buxtehude mit den Solisten Deborah York, Sopran und Florian Boesch, Bassbariton. Eine Produktion die große Ruhe ausstrahlt.
20er Zeitung, Innsbruck, FG, Juni 2017

[…]Die hervorragenden Musiker von Delirio musizieren Kammermusik außergewöhnlich farbenreich, differenziert und klangsinnlich.
[…] Diese CD ist ein Klangwunder!

Elisabeth Leitner
Kirchenzeitung, Kultur, 21.07.2017

[…] meisterhaft und voller Lebendigkeit musiziert.

Rezensionen zur CD „Velvet“, Ensemble & Organ Music from 17th century Austria
Ausführliche Texte finden Sie auch unter „Kundenbewertung” der CD´s im Shop

Ö1, CD des Tages
Albert Hosp, 10. April 2015

Dur ist nicht gleich Dur und moll nicht gleich moll
„… Entflammt sind wir auch beim Zuhören, so wir uns auf diese Klangwelt einlassen wollen. Der CD-Titel klingt zwar flauschig weich, die Musik aber ist – immer wieder – wohltuend rau.“

http://oe1.orf.at/programm/401620

CD-Tipps Fritz Jurmann, Vorarlberger Nachrichten, 04.03.2015

„… Originalmaterial aus Archiven und ein wacher Forschergeist ohne bedenkenlos nachgebetetes Originalklang-Diktat verleihen diesem Quodlibet zwischen Froberger und Biber Persönlichkeit und zupackende Frische. Der Titel „Velvet“ entspricht dem samtig-warmem Ausdruck dieser Musik, mit der längst entschwunden geglaubte Klangwelten wieder lebendig werden.“

KirchenZeitung, 05.08.2014, Martin Pötz

„… Cover und Inhalt sind so elegant wie der Name. Die Stücke der Wöckherl-Orgel ergänzen die Ensemblewerke. Beeindruckend ist der Wechsel zwischen verhaltenen, zarten Sequenzen und beschwingt-heiteren Momenten.“

http://www.kirchenzeitung.at/newsdetail/rubrik/fuer-sie-gehoert-30/

Portal der Königin, KMD Rainer Goede, 12.05.2015

„… Und so, wie es kein Synonym für zeremonieren gibt, so spielen die vier jungen Jungens, virtuos, drahtig, athletisch schlank, nervig – und kundig! [….] Hinreißend schön musiziert ist diese CD, also gleich noch einmal aufgelegt!“

http://www.orgel-information.de/Rezensionen/2015/20150717_velvet.html

 

musica Dei donum, Johann van Veen, 05/2017

[…] Its meantone temperament guarantees that the harmonic peculiarities of this repertoire comes off to the full. The ensemble makes the most of the programme they have put together. The playing of all the artists is first-class, and their disc testifies to the brilliance of the music played in Austria at the end of the 17th century and the mixture of the Italian style and traditional polyphony.

Johan van Veen (© 2017)
http://www.musica-dei-donum.org/cd_reviews/muso_mu-008_CDelirio_CD-14001.html