„VELVET“, Ensemble Delirio

5 von 5 basierend auf 5 Kundenbewertungen
(5 Kundenbewertungen)

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Mit „Velvet“ präsentiert das Ensemble Delirio seine zweite CD. Aufgenommen in der Franziskanerkirche Wien, konnte die außergewöhnliche Farbenpracht der Wöckherl-Orgel (die älteste Orgel Wiens, erbaut 1642) mit Werken von A. Poglietti, J.J. Froberger, J.H. Schmelzer, A. Bertali H.I.F. Biber und Anonymous* eindrucksvoll eingefangen werden. Barocke Werke in überraschender Frische führen den Hörer in ansprechender Weise zurück in eine verspielte und dennoch kontemplative Welt voller Ehrfurcht und Größe. Ensemblestücke und verbindende Orgel-Solowerke formieren sich zu einem Spannungsbogen und halten den Hörer emotional an die Musik gebunden. Das von den Musikern angestrebte Ziel, mit eindeutiger Tonsprache, Detailgenauigkeit als auch mit Spannung den Hörer in eine verzückende Welt zu führen und bis zuletzt zu halten, wurde mit dieser Aufnahme sicher erreicht.

Musik aus Zeiten der kaiserlichen Höfe und reformatorischer Kriegswirren in historischer Originaltreue zu heben und dennoch den modernen Menschen, weit über den engen Kreis der Kenner hinaus zu faszinieren, stellt sich hier als gelungene Herausforderung dar. Selten gehörte Präzision und erstaunliche Klänge der mitteltönig gestimmten Wöckherl-Orgel, welche bereits durch ihre Präsenz in der zentralen Nische des Chors der Franziskanerkirche beeindruckt, lassen das breite harmonische Spektrum mit seiner ganzen Strahlkraft der reinen Terzen, und der heulenden Schwankungen der „Wolfsquinte“ zutage treten. Barocke Stimmung und Darmbesaitung verlassen die sterile Klangvorstellung zugunsten einer abwechslungsreichen und ausdrucksstarken Tonsprache und sorgen mit eindeutiger Interpretation der Werke für ein berauschendes Hörerlebnis.  Zum „Velvet“-Trailer

Aufnahmeleitung: Stephan Reh
Text/Booklet: Markus Grassl
© + ℗ 2014 cDelirio
EAN: 9120061140017

Weitere Informationen finden Sie unter www.delirio.at

 *Alessandro Poglietti († 1683)
  Johann Jakob Froberger (1616-1667)
  Johann Heinrich Schmelzer (ca.1623-1680)
  Antonio Bertali (1605-1669)
  Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1749)
  Anonymous (Ersteinspielung)

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Art.-Nr.: CD - 14001

Produktbeschreibung

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79:58 minutes
full of extraordinary
Ensemble & Organ Music from 17th century Austria,
in highest quality,
recordet at the “Wöckherl-Orgel” from 1642, in the Franziscan Church, Vienna

A. Poglietti: Toccata fatta sopra l‘assedio di Filippsburgo
A. Poglietti: Sonata á 2 in D Minor
A. Poglietti: Canzone from the „Rossignolo-Suite“
Anonymous: Sonata á 2 in D Major (first recording)
J.J. Froberger: Toccata in a – FbWV 112
J.H. Schmelzer: Sonata á 2 in A Minor
A. Poglietti: Ricercar Primi Toni
A. Bertali: Sonata á 2 in D Minor
A. Poglietti: Toccata from the „Rossignolo-Suite“
A. Poglietti: Sonata á 2 in D Major
J.J. Froberger: Capriccio – FbWV 508
H.I.F. Biber: Partia IV from Harmonia Artificioso-Ariosa
– Sonata. Adagio-Allegro-Adagio
– Allamande
– Trezza. Presto
– Aria
– Canario
– Gigue. Presto
– Policinello. Presto
J.J. Froberger: Toccata in C – FbWV 109

40 pages Booklet with German and English text enclosed

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0.098 kg
Größe 17 x 21.5 x 2 cm

5 Bewertungen für „VELVET“, Ensemble Delirio

  1. 5 von 1 bis 5

    :

    Künstler: Ensemble Delirio
    Album: „Velvet“
    Label: CDelirio

    Ein Schweizer, ein Spanier, ein Österreicher und ein Südafrikaner mit Erfahrungen in internationalen Spezialensembles –breiter gefächert könnte das in Wien beheimatete, auf österreichische Musik des 17. Jahrhunderts spezialisierte Ensemble „Delirio“ nicht sein, das von dem Bratschisten Thomas Wiederin aus der Nenzinger Musikerfamilie gemanagt wird. Auf Ihrer Debüt-CD gehen die vier kundig an die Anforderungen dieses Repertoires heran, wie die aufregenden Dissonanzen der mitteltönig gestimmten „Wöckherl-Orgel“ von 1642 in der Franziskanerkirche. Ergänzendes Originalmaterial aus Archiven und ein wacher Forschergeist ohne bedenkenlos nachgebetetes Originalklang-Diktat verleihen diesem Quodlibet zwischen Froberger und Biber Persönlichkeit und zupackende Frische. Der Titel „Velvet“ entspricht dem samtig-warmem Ausdruck dieser Musik, mit der längst entschwunden geglaubte Klangwelten wieder lebendig werden.

    (CD-Tipps Fritz Jurmann, Vorarlberger Nachrichten, 4.3.2015)

  2. 5 von 1 bis 5

    :

    OE1 ORF.at

    CD des Tages: „Velvet“, Ensemble Delirio, CDelirio
    Ö1 bis zwei, mit Albert Hosp.
    Freitag, 10. April 2015, 13:00 Uhr

    Dur ist nicht gleich Dur
    und moll nicht gleich moll

    Gleichtemperierte Stimmung ist die halbe Miete, meinten tonale Gleichmacher im 18.Jahrhundert, und sie meinten es duchaus gut. Dabei dachten sie freilich nicht an konstante bzw. behagliche Raumtemperaturen oder Heizkosten. Es ging vielmehr um die Möglichkeit, alle 12 Tonarten gleich gut spielen zu können, man könnte sagen – immer gleich lau warm. Hingegen: Ein mitteltöniges Instrument, das taucht uns in wahre musikalische Wechselbäder, gibt uns „heißt – kalt“ in abrupter Abwechslung. Vorliegende CD präsentiert die älteste erhaltene Kirchenorgel Wiens. Diese steht in der Franziskanerkirche und ist mitteltönig gestimmt. Die Gruppe Delirio schart sich um das schöne Stück aus dem 17.Jahrhundert und spielt Musik von bekannten Exzentrikern wie Johann Jakob Froberger oder Heinrich Iganz Franz Biber, sowie unbekannten, aber nicht weniger heißblütigen Tonschöpfern wie Alessandro Poglietti. Da reiben sich die Intervalle so genüßlich wie ein Zündholz an der Schachtel. Entflammt sind wir auch beim Zuhören, so wir uns auf diese Klangwelt einlassen wollen. Der CD-Titel klingt zwar flauschig weich, die Musik aber ist – immer wieder – wohltuend rau.

    http://oe1.orf.at/programm/401620

  3. 5 von 1 bis 5

    :

    KirchenZeitung
    05.08.2014
    Kultur/Für Sie gehört
    Autor/in: Martin Pötz

    Das Ensemble Delirio entführt auf eine abwechslungsreiche Zeitreise.

    Vier Musiker machen eine Reise, es geht dorthin, wo ihre Musik herkommt. Sie werden bereits von einer „Einheimischen“ erwartet. Die Reisegruppe sind der Schweizer David Drabek, der Spanier Pablo de Pedro, der Austroitaliener Philipp Comploi und der Südafrikaner Jeremy Joseph. Sie haben eine Violine, eine Viola, ein Violoncello und ein Cembalo dabei. Reiseziel ist das 17. Jahrhundert und die „Einheimische“ die Wöckherl-Orgel, erbaut 1642 für die Wiener Franziskanerkirche. Ergebnis ist die neue CD des Ensemble Delirio mit dem Titel „Velvet“. Cover und Inhalt sind so elegant wie der Name. Die Stücke der Wöckherl-Orgel ergänzen die Ensemblewerke. Beeindruckend ist der Wechsel zwischen verhaltenen, zarten Sequenzen und beschwingt-heiteren Momenten.
    In der zweiten Hälfte gibt es eine weitere Abwechslung: die Patria IV der Harmonia Artificioso-Ariosa von Heinrich Ignaz Biber. Organist Jeremy Joseph beschließt auf der Wöckherl-Orgel mit der Toccata in C von Johann Jakob Froberger die gelungene CD-Aufnahme.

    http://www.kirchenzeitung.at/newsdetail/rubrik/fuer-sie-gehoert-30/

  4. 5 von 1 bis 5

    :

    orgel-information.de
    Mai/Juli 2015
    Rainer Goede

    Velvet – Ensemble & Organ Music from 17th century Austria
    Interpreten: Ensemble delirio
    Label: CDelirio

    In ein leinenbindiges Grundgewebe wird ein weiteres Schussfaden-System eingearbeitet, Schuss-Samt (auch Velvet) genannt, heraus kommt ein samtweicher rot/weißer Krönungsmantel, in den die vier Mitglieder des Wiener Ensembles Delirio, das sind David Drabek (Violine), Pablo de Pedro (Viola), Philipp Comploi (Violoncello) und Jeremy Joseph (Orgel) Musik von Poglietti, Schmelzer, Bertali, Froberger und Biber kleiden, besser zeremonieren!

    Und so, wie es kein Synonym für zeremonieren gibt, so spielen die vier jungen Jungens, virtuos, drahtig, athletisch schlank, nervig – und kundig! Im Mittelpunkt steht die Wöckherl-Orgel der Franziskanerkirche in Wiens Stadtmitte von 1642, 2010 von Kuhn vorbildlich restauriert. Seine Begeisterung für dieses Instrument überträgt Jeremy Joseph auf seine Streicherkollegen und die Kompositionen, das kann ja nicht sein, dass auch nur ein Takt dieser Wiener Kammermusik aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts langweilt. So atemlos, wie das musiziert ist, so schließen auch die Tracks aneinander an, auch der Hörer kommt da vor lauter Blättern und Nachlesen aus dem Atem.

    Der Booklettext von Markus Grassl führt gekonnt ein in die Situation Wiens und seiner Musik, im Kontext von Pest, Franzosen- und Türkenkriegen und Gegenreformation. Interessante Klangfarben ergeben sich durch die Verwendung der Orgel als Continuoinstrument – die in den Solostücken aber auch etliche ihrer anderen Klangfarben entfalten darf, leider fehlen hier die Registrierangaben – und einer Viola anstelle einer Gambe, ergänzt durch das Violoncello als zusätzliches Bassinstrument.

    Hinreißend schön musiziert ist diese CD, also gleich noch einmal aufgelegt!

    http://www.orgel-information.de/Rezensionen/2015/20150717_velvet.html

  5. 5 von 1 bis 5

    :

    Ö1 Klassik-Treffpunkt

    Samstag, 12. September 2015

    Live aus dem RadioCafe.
    Präsentation: Renate Burtscher

    Cd der Woche: „Velvet“ Alessandro Poglietti, Johann Jakob Froberger, Johann Heinrich Schmelzer, Heinrich Ignaz Franz Biber, Ensemble und Orgelmusik aus dem 17. Jahrhundert in Österreich Ensemble Delirio CD Delirio 14001
    http://oe1.orf.at/programm/414587

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